News - Ab Januar 2008

5.Mai 2008

Ein neues Dach

Auf so einen Tag wie heute haben wir gewartet. Sonnenschein, 14 Grad Wärme, Windstille. Nicht nur, dass das Wetter unserer wintergeprägten Seele gut tut, sondern wir lassen unser Dach auf der Westseite neu mit Wellblech verkleiden. Die Ostseite wurde im Zuge unserer Anbauarbeiten 2005 schon erneuert und nun wird das Haus rundum ein schönes Dach haben.
Während unsere Handwerker in schwindelnden Höhen zu Gange waren, brachten unsere drei Mädels (Manu, Corinne und Jenny) die Sättel wieder auf Vordermann, denn in etwa einer Woche erwarten wir die ersten Reitgäste. Nebenbei mussten natürlich auch die Schafe besorgt und bewacht werden. Es herrschte heute also richtig reger Betrieb auf dem Hof und wir hoffen, dass das Wetter noch ein wenig anhält, damit auch endlich die Wiesen wieder grün werden.

In der Galerie gibt es wieder ein paar neue Bilder der letzten zwei Tage. Unter anderem von Vorvakur, Jörfi und Perla beim gestrigen Liebesspiel, ein paar Schafbilder und Bilder der heutigen Bau- und Reinigungsaktivitäten.
Hier klicken!

4.Mai 2008

Freud und Leid

Wir freuen uns über unser erstes diesjähriges Fohlen, welches am vergangenen Freitag geboren wurde. Es ist ein isabellfarbener Hengst mit Blesse.
Sein Name ist Vorvakur und Insider wissen jetzt gleich, zu wem er gehört ;-)
Richtig, zu Vordís, unserer Frühlingsfee. Jörfi ist der Papa und hat dem Kleinen das Crème Gen verpasst, ansonsten wäre es wieder ein Fuchs geworden.
Als ich ihn heute im Paddock fotografierte, marschierte er ganz neugierig auf mich zu und begrüßte mich mit seinem flauschigen Fohlenbart. Wie er da so aufgeweckt vor mir stand, ergab sich sein Name wie von selbst. Dass er mit "Vor" anfangen würde, war klar, aber welche Endung er haben würde, mussten wir noch entscheiden. Seine Name bedeuted: Frühlingserwachen.

Doch unser Leben mit den Pferden bringt natürlich nicht nur freudige Erlebnisse wie die Geburt eines Fohlens mit sich, sondern auch traurige. Sie gehören halt leider genauso mit dazu.....
Während der kleine Vorvakur das Licht der Welt erblickte, kämpfte unser 18 jährige Wallach Bliður um sein Leben. Den Kampf verlor er. Er hatte einen Schlaganfall oder eine Gehirnblutung erlitten, die den Gleichgewichtssinn zerstörten. Leider gab es keine Chance für ihn und wir ließen ihn einschläfern. Mit Bliður haben wir eines unserer besten Reitpferde verloren. Mit seiner Gehfreude, den weichen Gängen und seiner Zuverlässigkeit, hat er vielen unserer Gäste einen schönen Reiturlaub beschert und wird sicher nicht nur uns in guter Erinnerung bleiben.

28.April 2008

Die ersten Lämmer

Heute erblickten die ersten Lämmer das Licht der Welt und die diesjährige Lammsaison ist somit eröffnet. Leider hat sich das Wetter für "spätwinterlich" und nicht für "vorfrühlingshaft" entschieden und Schnee, Frost und starker Nordwind werden uns in der nächsten Zeit sicher noch etwas zu schaffen machen. Hoffen wir einfach, dass unsere Lämmchen trotz der widrigen Wetterumstände alle gesund und munter auf die Welt kommen.
Für uns bedeutet die Lammsaison eine sehr anstrengende Zeit, in der wir rund um die Uhr die Schafherde im Auge behalten, um bei Komplikationen eingreifen zu können. Ebenso müssen bei diesem Wetter die auf der Weide geborenen Lämmer möglichst sofort im Stall untergebracht werden. Es liegen also etliche Nachtschichten vor uns....

17.April 2008

Stürmische Grüße

Das Wetter ist sich momentan nicht so sicher, ob es Spätwinter- oder Vorfrühlingswetter sein will. Es stürmt seit Tagen aus südlicher Richtung und das Thermometer ist das erste Mal seit vielen Wochen über Null geklettert (am Tage), aber nachts gibt es noch relativ starken Frost. Die Natur steht in den Startlöchern und wir warten sehnsüchtig auf das erste Grün. Mal sehen, wann es sich blicken lässt...

In einer Woche beginnt unsere Lammsaison und auch die ersten Fohlen könnten in den nächsten zwei bis drei Wochen geboren werden.
Gestern verließ uns unser Movie-Star Eðall in Richtung Schweden. Seit etwa 10 Monaten ist das Video seiner Geburt auf YouTube und es wurde nun schon mehr als 101.000 Mal angesehen. Wer es noch nicht sah, der clickt hier: Kvika giving birth

4.April 2008

Weitere Winterreitbilder

Wir waren die letzten Tage weiterhin sehr fleißig am Reiten und ich habe noch einmal ein paar Bilder hochgeladen. Zu finden sind sie hier.
Darauf sind vor allem die Geschwister Jörfi und Bleikskjóna zu sehen. Steffi, die klassischen Dressurunterricht bei einem ehemaligen Bereiter der Wiener Hofreitschule nimmt, arbeitet momentan mit Jörfi an einigen Dressurlektionen, die er sehr schön annimmt. Es macht Freude, den beiden bei der Arbeit zuzusehen.

Desweiteren habe ich wieder einmal zwei Videos bei YouTube eingestellt, dieses Mal von unserer Stute Gáta, die zum Verkauf steht. Hier die Links zu den Videos: Gáta im Tölt
Gáta im Trab.

29.März 2008

Zeit der jungen Pferde

Seit einer Woche arbeiten wir sehr intensiv mit unseren Jungpferden. Dazu haben wir Hilfe von Steffi, die seit 2003 in jedem Winter ein paar Wochen bei uns ist und uns bei der Jungpferdearbeit mit viel Können und Wissen zur Seite steht. Außerdem ist die Schweizerin Corinne seit ein paar Tagen bei uns, um uns die nächsten Monate tatkräftig zu unterstützen.

Wir sind sehr stolz auf unsere "Kleinen", denn wir haben eine sehr ausgeglichene und kooperative Truppe im Stall. Die jüngsten Pferde, die wir gerade anreiten, sind fünfjährig, der Großteil der Pferde ist sechs Jahre.
Wir haben sehr viel Freude an der Arbeit und es macht Spass, die täglichen Fortschritte zu sehen.

Ein paar Bilder der vergangenen Tage finden sich in der Galerie.

19.März 2008

Ostergrüße

Das in diesem Jahr sehr frühe Osterfest wird wohl bei uns mit Schnee und Frost daher gehen. Trotzdem liegt hin und wieder ein Hauch von Frühling in der Luft. Die Tage sind schon sehr lang geworden und die tragenden Schafe und Stuten werden langsam schwerfällig. Ein paar Wochen gilt es allerdings noch zu überbrücken, bevor man mit dem ersten zarten Grün rechnen kann.

Wie in den vergangenen Jahren wird unsere Steffi aus Süddeutschland die Erste sein, die die "Saison der Mitarbeiterinnen" eröffnet. Wir erwarten sie zu Ostern und freuen uns auf ein paar schöne gemeinsame Wochen, die wir hauptsächlich der Jungpferdearbeit widmen werden.

Die englischen Seiten werden voraussichtlich an diesem Wochenende online gehen. Wer also noch einmal einen Blick auf das alte Design werfen will, der sollte schnellstens den englischen Link in der linken oberen Ecke anklicken!
Das alte Design wird uns schon etwas fehlen, hat es uns doch die letzten 7 Jahren gute Dienste geleistet, aber halten wir es einfach in guter Erinnerung und erfreuen uns an unserem neuen frischen Aussehen.

Abschließend schicken wir euch unsere herzlichsten Grüße und Wünsche für ein Frohes Osterfest!

9.März 2008

Ís-Landsmót

Der Winter ist die Zeit zahlreicher gesellschaftlicher Aktivitäten und Veranstaltungen. In der Pferdewelt sind das die zahlreichen Winterturnieren, zum Teil in Reithallen, zum Teil auf dem Eis.
An diesem Wochenende fand das Ìs-Landsmót, das momentan wohl größte Eisturnier, auf dem Svínavatn in unserem Nachbarbezirk statt. 130 Teilnehmer gingen bei schönstem Winterwetter in drei verschiedenen Prüfungen (Viergang, Fünfgang und Tölt) and den Start. Für meinen Geschmack hätte das ansonsten sehr schöne Turnier eine stärkere Untereilung der Prüfungen haben können, denn neben den vielen bekannten "Krachern" gingen gut gerittene Prüfungen mit jüngeren Pferden und von vielleicht nicht so sehr erfahrenen Reitern etwas unter.
In der Galerie findet ihr ein paar Bilder des Turnieres und hier nebenstehend ein Bild von Barbara Wenzl (Bereiterin auf Varmilækur) mit Kjarni frá Varmalæk, dem Vater unserer prämierten Jungstute List.

23.Februar 2008

Probleme mit E-Mail-Adresse

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche werden mir E-Mails an die Adresse info@lythorse.com nicht zugestellt.
Bitte benutzt diese Adresse: lythorse@simnet.is

21.Februar 2008

Renovierungsarbeiten

Unsere Renovierungsarbeiten im Obergeschoß sind jetzt abgeschlossen. Die Zimmer auf der Südseite haben vollkommen neue Wand- und Deckenverkleidung bekommen, sowie einen schönen hellen Anstrich. Außerdem haben wir neue Fensterscheiben eingesetzt. Der Aufenthaltsbereich zwischen den Zimmern hat ebenso neue Wand- und Deckenverkleidung erhalten, sowie einen Laminatfußboden. Die gemütliche Leseecke mit Blick auf den Hausberg muss nun noch neu eingerichtet werden.
Wir freuen uns, dass die Arbeiten geschafft sind und wir unseren Gästen ein frisch renoviertes Obergeschoß bieten können.

Die Buchungen für die kommende Saison laufen sehr gut. Einige Termine sind bereits ausgebucht und zu einigen Touren gibt es nur noch Restplätze. Wir freuen uns über den Zuspruch, den wir wieder für unser angebotenes Programm haben.

Momentan arbeite ich an der Übersetzung der englischen Seiten und hoffe, dass diese Anfang März online gehen können.
Ansonsten gibt es momentan nicht so viel Neues zu berichten.

9.Februar 2008

Þorri, Sturm und Aschesäckchen

Am 25.Januar begann in diesem Jahr der alte isländische Monat Þorri. Dieser bringt viele Feiern (isl. Þorrablót) mit sich, bei denen alte, traditionelle Speisen vertilgt werden und das Jahr im Rückblick kabarettistisch beleuchtet wird. Dies alles innerhalb der engen Gemeinschaft der Gemeinden, Vereine oder Freundeskreise. Natürlich wird dabei auch viel gesungen und zur Verdauung (der Speisen und des Kabaretts) bedarf es einiger Brennivíne oder Landis. Auf dem Speiseplan stehen leckere Dinge wie gesengter Schafskopf, gesäuerter Hammelhoden und fermentierter Haifisch. Für die nicht ganz so hartgesottenen gibt es auch Lammkoteletts und Hangikjöt. Außerdem werden Unmengen an steikt brauð (in Fett ausgebackenes Fladenbrot) und süßer Kartoffelbrei dazu gegessen. Ein Sattwerden ist garantiert! :-)

Ein paar Informationen über die alten isländischen Monate habe ich hier zusammengetragen.

Das Wetter hat uns und vor allem den Pferden, in den letzten Wochen ziemlich zu schaffen gemacht. Schnee und Frost wären ja schön, aber wenn es im Wechsel mit sehr starken Stürmen und Regengüssen auftritt ist das Ganze nicht mehr so angenehm. Wir haben hier im Norden noch relativ Glück. Der Süden Islands ist mit bedeutend mehr Sturm und Regen, der Osten Island mit sehr viel mehr Schnee etwas ärger dran. Die Medien sind voll mit Aufrufen von Tierärzten und Aufsichtsbehörden, allen draußen überwinternden Pferden ausreichend Futter und Wetterschutz zu bieten. Für uns ist das natürlich selbstverständlich und wir versuchen, den Pferden diese schweren Zeiten so leicht wie möglich zu machen.

Zum Schluss noch ein paar Zeilen über die Feiertage der vergangenen Woche. In Island feiert man keinen Karneval. Der Rosenmontag heißt hier Bolludagur und da werden "bollur" (Bällchen) in allen denkbaren Variationen gegessen. Es gibt gefüllte Windbeutel und "Berliner", aber auch Fisch- und Fleischbällchen. Hauptsache rund! Die Kinder basteln "Bällchenklatscher" mit denen sie den Eltern auf das Hinterteil klatschen und "Bollur Bollur" rufen. Zur Belohnung gibt es dann die heißbegehrten Windbeutel.
Der Dienstag ist der Sprengidagur, an dem traditionell Salzfleisch, gelbes Erbspüree und gekochte Rüben gegessen werden. Was das für "Sprengungen" verursacht, kann sich jeder vorstellen ;-)
Der Aschermittwoch (isl. Öskudagur) ist der Tag der Kinder. Da wird sich verkleidet und von Laden zu Laden gezogen, um durch Vorsingen Süßigkeiten zu bekommen. Auf sogenannten Aschebällen (isl. Öskuball) wird "die Katze aus der Tonne geschlagen". Dabei dürfen die Kinder abwechselnd auf eine (Papp)tonne schlagen, in der sich Süßigkeiten oder Ähnliches befinden. Diese Tradition ist besonders in Akureyri zu Hause, hat sich aber in den letzten Jahren auf ganz Island ausgebreitet.
Eine alte Aschermittwochtradition -aus der Zeit, in der es noch keine Kostüme gab- sind sogenannte Aschesäcken (isl. Öskupoka), die man sich gegenseitig heimlich anzustecken versucht.
Abgesehen von den noch stattfindenden Þorrablóts kehrt nun etwas Ruhe mit dem Beginn der Fastenzeit ein.

29.Januar 2008

Das Team 2008

Für die Mitarbeit in unserem Team hatten wir wieder sehr viele Bewerbungen und alle Plätze sind nun vergeben. Nachdem die Bewerbungsfrist am 31.12.2007 abgelaufen war, begannen wir mit der Sichtung und Sortierung. Es ist jedes Jahr eine recht schwierige Aufgabe, das Team auszuwählen, da unsere Ansprüche sehr hoch, aber viele Bewerbungen sehr ansprechend sind. Dementsprechend schwer fällt es immer wieder, Absagen geben zu müssen.
Wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass einige von unseren "alten Mädels" wieder bei uns sein werden: Steffi, Bella, Manu, Nikki, Jessica, Denise und (hoffentlich) Jasmin. Außerdem werden sechs neue junge Frauen mit dabei sein, um uns bei der vielen Arbeit auf unserem Hof tatkräftig zu unterstützen. Das Team wird zu späterem Zeitpunkt noch genauer vorgestellt.

Neben der Mitarbeiterauswahl sind auch die Reittouren Galerien weiter gediehen (Hier geht´s lang) und unser Obergeschoßrenovierungsprojekt hat sich auf zwei weitere Gästezimmer ausgeweitet.....

23.Januar 2008

Lange Winterabende

Die langen Winterabende verbringen wir NICHT sockenstrickend oder faulenzend auf dem Sofa. Leider auch nicht lesend im Bett. Das wäre wohl der Idealfall, obwohl Socken stricken auch ein netter Zeitvertreib sein kann...
Nein, wir nutzen die Zeit anders. Svenni werkelt nun seit ein paar Tagen im Obergeschoß rum und morgen bekommt er Handwerkerhilfe um neue Türen einzusetzen und die Deckenverkleidung anzubringen.
Während es oben bei Svenni hämmert, rumort und staubt, verbringe ich die Abende an meinem Schreibtisch. Ich habe in den letzten Tagen hunderte (oder waren es tausende?) von Fotos gesichtet und sortiert. Die schönsten Bilder (bzw. einen Teil davon) habe ich bearbeitet und in neue Galerien verpackt, die dann auf die HP geladen wurden. Eine ziemlich zeitintensive Angelegenheit und das nicht nur auf Grund meiner langsamen Internetverbindung ;-)
Das Ergebnis findet ihr unter dem Menupunkt Galerie, Unterpunkt Reittouren - Galerien oder einfach hier klicken!
Ganz besonders hinweisen möchte ich auf die Fotos vom Schafabtrieb 2006. Auf dieser Tour begleiteten uns der Berliner Fotograf Jürgen Blume und die Journalistin Dana Trenkner. Einige der Bilder und zugehörige Artikel erschienen u.a. in der GEO Saison August 2007.
Es werden in den nächsten Tagen noch weitere Galerien folgen, denn es fehlen noch Sagatour, Pferdeabtrieb, Tälertour, Hochlandtour und Highlight II. Die will ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Ein paar neue Winterbilder gibt es auch wieder. Noch immer ist es weiß bei uns, auch wenn der gestrige Sturm viel Schnee in Eis verwandelt hat.

Viel Spaß beim Stöbern und Träumen!

15.Januar 2008

Winterbilder

Nun habe ich eine neue Galerie für das erste Halbjahr 2008 eröffnet.
Die Bilder, die darin zu finden sind, zeigen den ersten Ausgang unserer abgesetzten Fohlen vor ein paar Tagen, sowie das Wiedersehen mit der Sonne.

Die Freude der Fohlen war riesig, als sie den Stall das erste Mal verlassen durften. Es wurde gerannt und gewälzt und ein bisschen gewiehert. Mittlerweile gehört der Ausgang zum Alltag und die Kleinen haben sich schon prima an alles gewöhnt. Sie gehen wie die Alten aus dem Stall raus und auch ganz brav wieder rein. Sie kennen ihren Boxen und warten auf ihr Futter. Das erste Aufhalftern war wie immer recht abenteuerlich, aber bereits beim zweiten Mal ging es schon richtig gut. In 1-2 Tagen werden sie dann entlassen und dafür der 2.Teil der Fohlen abgesetzt.

In den letzten Tagen hatten wir übrigens traumhaftes Winterwetter. Die Sonne ließ sich nach einem Monat Abwesenheit das erste Mal blicken, was in uns allen einen Freudenruf auslöste. Bei -10 Grad hatten wir zwar etwas Probleme, die Wassertränken im Stall frostfrei zu halten, aber dafür waren die Ausritte im Sonnenschein bei knackendem Frost ein großes Vergnügen.
Heute hat es uns dann nochmal richtig eingeschneit und es türmen sich die Schneewehen um Haus und Stall. Mal sehen, wie lange das schöne Winterwetter anhält.

Ansonsten haben wir uns neben den täglichen Arbeiten rund um die Pferde und Schafe ein neues Projekt geschaffen. Wir renovieren unseren gemütlichen Aufenthaltsraum im Obergeschoß, damit er noch gemütlicher und einladender wird. Es gibt neue Wandverkleidungen und Parkett, sowie neue Sitzmöbel.

Und der Tag könnte wie immer doppelt so lang sein.....

Hier geht´s zur neuen Galerie!

8.Januar 2008

Jede Menge neue Bilder

Heute gibt es noch mehr Fotos von 2007. Ich habe ein paar Kollektionen zusammengestellt von einigen unserer Mädels. Nun werde ich den 2007er Galerieblock beenden, ein neuer wird für 2008 eröffnet.
Es werden demnächst noch mehr Bilder aus 2007 folgen, die dann aber in der Reittourengalerie zu finden sind und mit den entsprechenden Touren verknüpft werden.
Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Bilder schauen!

Hier geht´s zu den Bildern

6.Januar 2008

Fohlen 2007

Nachdem wir heute die ersten Fohlen von ihren Müttern abgesetzt haben, habe ich mich endlich mal aufgemacht und die lang versprochenen Fohlenbilder des vergangenen Sommers hochgeladen. Es sind Fotos von Anfang und Ende Juni. Ihr erkennt den jeweiligen Zeitraum am Grün des Grases ;-)
Wir freuen uns jetzt auf die nächsten Tage, in denen wir ein wenig mit der Fohlenerziehung beginnen werden. Die Kleinen werden an das Halfter gewöhnt, angebunden und geführt. In etwa einer Woche werden wir sie entlassen, damit sie den Winter draußen in ihrer eigenen Herde auf den großen Wiesen verbringen können. Dort haben sie Platz zum Spielen und Laufen und können ihre Muskeln trainieren.
An diesem Wochenende hatten wir außerdem einen Teil der Jährlinge (geboren 2006) zu einem "Auffrischungskurs" im Stall. Wir haben Aufhalftern, Anbinden, Führen, Putzen und Hufegeben wiederholt und geübt. Alle wurden mit einem "Ausgezeichnet" entlassen. Naja, sind ja auch Jörfi-Kinder....

Hier geht´s zu den Fohlenbildern!

3.Januar 2008

Die Bella und Framtið Story

Eine der ersten News diesen Jahres soll Bella und Framtið gewidmet sein, zwei "Mädels", die uns schon seit vielen Jahren am Herzen liegen.
Diese Geschichte soll stellvertretend sein für all die Pferde, die eine neue Heimat im Ausland gefunden haben und ebenso für all die Käufer, die das Abenteuer "Ein Pferd aus Island" gewagt haben.

Fast alle unsere Gäste in den letzten vier Jahren haben Bella bei uns kennen gelernt, denn sie hat viele unserer Touren geleitet. Sie kam erstmalig im Sommer 2004 zu uns und hatte kurz nach ihrer Ankunft eine prägende Begegnung mit der damals vierjährigen Framtið. Wer Framtið kennt, kann sich vorstellen, wie sie sich vor Bella aufbaute und mit einem Blick der sagte: "DICH will ich!" ihr Herz im Sturm eroberte. So wurde Bella Eigentümerin der schokobraunen Stute mit dem frechen Blick und den goldenen Strähnen in der Mähne.
Unter unserer Anleitung ritt sie sie während ihrer zahlreichen Aufenthalte bei uns selbständig ein und beschloss im vergangenen November, dass es nun Zeit wäre, sie zu sich nach Deutschland zu holen. Am 16.Dezember sollte es soweit sein. Der Export wurde von uns in die Wege geleitet und Bella organisierte die Abholung vom Flughafen in Liege (Belgien).
Ein paar Tage vor Abflug wurde Framtið bei uns abgeholt und nach Reykjavík gebracht. Dort erhielt sie im Stall des Exporteurs Gunnar Arnason ihren Tierarztcheck und die Papiere wurden ausgestellt. Früh am Morgen des 16.Dezembers wurde sie mit ihren Reisegefährten nach Keflavík transportiert und in ausgepolsterten Flugboxen an Bord eines Flugzeuges gebracht, was sie nach Belgien flog. Dort wurde sie von Bella, Manu, Anja und ihrem Mann Rainer in Empfang genommen. Aber lassen wir doch Bella selbst über die Abholung und Framtið´s erste Tage in Deutschland berichten:

"...Zwei Wochen ist Framtið nun schon hier und irgendwie kommt es mir schon so ewig vor. Aber jetzt mal von Anfang an:
Am Sonntag vor zwei Wochen sind Anja, Rainer, Manu und ich morgens am 7Uhr in Richtung Belgien gestartet. Um uns die lange Fahrt etwas erträglicher zu machen, hatte Manu ihre Lernsachen und wir alle tonnenweise leckeren Proviant dabei..naja zu dem Zeitpunkt dachten wir noch, das würde für eine ganze Fussballmannschaft reichen...nach gut 5 Stunden Autofahrt fingen dann unsere Vorräte doch ziemlich an zu schwinden.....Es war eine lange Fahrt und von Kilometer zu Kilometer stieg die Spannung...also ich kann es jedem nur empfehlen selbst zu fahren...diese Aufregegung...unglaublich...
Am Flughafen angekommen waren wir weit und breit der einzige Pferdetransporter. Keine Menschen in diesem Bürobereich. Gar niemand.
Für diesen Fall hatte mir Frau Fischer ihre Nummer gegeben und teilte mir dann mit, dass der Flieger wohl wegen schlechten Wetterverhältnissen 45 Minuten Verspätung gehabt hätte und die Pferde somit gerade erst angekommen wären. Wir sollten doch unseren Hänger schon einmal vor das "gelbe Tor" einparken. Da wir alle keine sehr geübten Hängerfahrer sind und diese Einfahrt nicht unbedingt einfach rückwärts zu befahren war, hatten wir eine ganze Menge Spaß bis der Hänger dann stand wie er sollte.
Nach und nach sind dann auch die anderen Abholer angekommen. Ziemlich viele Belgier, Holländer, aber auch Schweizer waren dabei. Alle erzählten und liefen vor dem gelben Tor auf und ab. Frau Fischer meinte zuvor, dass aus dieser Tür in etwa 45 Minuten jemand herauskäme, der uns dann zu den Pferden führen würde...kannst dir ja ungefähr vorstellen, dass keiner der Wartenden dieses Tor nur noch einmal aus den Augen liess..;-)))!
Letztendlich nach 1,5 Stunden, die uns allen wie eine kleine Ewigkeit vorkamen, ging dann dieses Tor auf und ein paar Sicherheitsleute haben uns durch einen Gang zu dem Raum mit den Pferdeboxen geführt. Spätestens da hat es uns drei fast vor Aufregung zerrissen...Wir waren die ersten die zu den Pferden durften...immer nur Hänger bzw. Abholerweise darf man da rein. Dementsprechend war uns der Neid der Anderen sicher.
Nach einem kurzen Blick in die Pferdeboxen hatte ich Framtið schnell gefunden. Sie schaute uns etwas fragend an. Ganz schüchtern, vorsichtig und zurückhaltend war sie.
Ich hab dann dort direkt noch eine Unterschrift abgeleistet, meine 307 Euro bezahlt (für Papiere, Tierarzt, Zolldokument, Bearbeitungsgebühr ect.) während Manu und Anja sie eingeladen haben. Ganz brav ist sie reingegangen und 5 Minunten später waren wir auch schon wieder auf dem Heimweg.
Kurz vor 0 Uhr kamen wir dann am Stall an. Wir haben Framtið in ihren abgetrennten Paddock gestellt, gefüttert und dann sind wir eine Stunde später schweren Herzens heim gefahren.

Am nächsten Morgen waren wir gleich früh da und haben nach dem Rechten geschaut. Müde war sie, aber das kann man ihr ja nicht verdenken. Den Tag haben wir dann weitestgehend am Stall verbracht. Mit Picknick, Tee und in Pferdedecken eingewickelt (es war so kalt) saßen wir da und beobachteten Framtið. Ein bisschen spazieren waren wir dann noch. Aufgeregt, aber brav war sie, bis plötzlich zwei gefährliche Fluggeräte auf sie zugekommen sind...in unseren Gefilden auch Blätter genannt...da musste sie doch mit den Vorderhufen nach vorne ausschlagen und sich zur Wehr setzen. Wir haben uns fast kaputt gelacht...aber so ein Wald ist ja auch was unglaublich spannendes für einen Neuankömmling aus Island...;-)!
Am nächsten Tag haben wir dann die Herde zusammengeführt. Ich würde sagen, sie hatte es nicht ganz leicht die ersten 30 Minuten, aber es ist ja nicht so, dass sie nicht auch austeilen könnte. Also hat das dann relativ schnell gut geklappt. Mit Anja´s Sveipur stand sie dann schon ganz ruhig und fressend nebeneinander auf der Koppel. Seither ist sie zwar noch diejenige, die den untersten Rang besetzt...aber lange kann das nicht mehr dauern...sie wird selbstbewusster!

Nach einer knappen Woche kam dann der Schmied und sie wurde beschlagen. Ein paar Tage später machten wir unseren ersten Ritt. Framtið war so glücklich, als Sattel und Trense endlich für sie bestimmt waren.
Beim Reiten war sie ganz brav. Hier und da mal etwas mehr geschaut. Ganz langsam getöltet und dazwischen bissel gehüpft und alles etwas durcheinander geworfen. Das ging die ersten beiden Ritte und seiterher läuft sie "wie am Schnürchen". Ganz sauber und das Tempo wird langsam auch immer höher. Sie läuft überall hin voraus. Das angrenzende Wohngebiet war ihr doch noch etwas suspekt...aber beim zweiten Ritt war das schon kein Thema mehr. Das ist wirklich toll! Ansonsten glaube ich sagen zu können, dass es ihr sehr gut geht. Sie ist beschäftigt. Am Stall ist immer was los und sie genießt es, beachtet zu werden....."

Na, wenn das kein schöner Start für die Beiden ist!
Wir wünschen ihnen jedenfalls ein schönes und unbeschwertes Zusammensein für die nächsten Jahre!

1.Januar 2008

Prosit Neujahr!

Wir wünschen allen ein gesundes, frohes und glückliches Jahr 2008!

Wir haben das alte Jahr mit dem obligatorischen Silvesterfeuer und anschließendem Feuerwerk in Varmahlið verabschiedet.
Um Mitternacht haben wir den Ausblick in den Fjord genossen, in dem einiges an Feuerwerk hoch ging, während es direkt um uns zum Glück sehr ruhig war. Nur der Sturm toste und so bekamen unsere Tiere nichts vom Spektakel mit.

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